Das Bräustüberl in Garmisch - erlebenswerte Tradition

Das Bräustüberl in Alt–Garmisch ist eine Gaststätte mit einer 350 Jahre alten Tradition. Über mehrere Generationen hinweg zieht sich die Geschichte dieses Traditionshauses.
Das Bräustüberl ist meine persönliche "Lieblings-Wirtschaft" - darum wird es jetzt Zeit für einen Post :-).
Die Pächterfamilie, die Familie Gebhart, besitzt eine hohe fachliche Kompetenz in Sachen Gastronomie und eine langjährige Erfahrung in diesem Gewerbe. Mit ihrem Team schaffen sie durch ihre freundliche Art und Gastfreundschaft eine angenehme Atmosphäre für Menschen aus der ganzen Welt und sorgen für einen unvergessenen Aufenthalt im Bräustüberl in Garmisch.
Mehr Info: http://www.braeustueberl-garmisch.de

Das Bräustüberl ist das Stammhaus der ehemaligen Brauerei Garmisch. Die über 350 alte Jahre Traditionsgaststätte erfreut sich weltweiter Popularität.
Gemütliche Gasträume, welche einzeln und exklusiv reserviert werden können, sind geprägt im unveränderten Stil der Jahrhundertwende mit vielen Wandgemälden des berühmten Lüftl-Malers Heinrich Bickel. Dieses Haus erzählt Geschichten, und läßt schnell nostalgische Gefühle aufkommen.
Das Bräustüberl liegt in Alt–Garmisch, und schmiegt sich nahtlos in die alten Bauernhäuser seiner unmittelbaren Umgebung ein. Mit einem Fußweg (ca. 10 min. ab Mitte Fußgängerzone über die Loisachbrücke), per Bustransfer oder mit dem eigenen Gefährt ist das Bräustüberl schnell zu erreichen.

Veranstaltungen

Im Bräustüberl gibt es zahlreiche Live-Veranstaltungen zu erleben. Besonders die Veranstaltungsreihe "Auf guat Boarisch im Bräustüberl" besitzt nun schon mehrere Jahre Kultstatus. Nicht nur angesagte heimische Künstler treten hier auf, sondern auch prominente Künstler aus dem Fernsehen geben hier ihr Bestes.
Ab und zu wird man als Gast im Bräustüberl auch Zeuge von spontaner Live-Musik von einheimischen Musikern und Sängern.
Wenn Sie eine entsprechende Veranstaltung planen - der Wirt hilft mit seiner Fachkompetenz gerne weiter.
Mehr Info: http://braeustueberl-garmisch.de/index.php/veranstaltungen

Geschichte

Das ehemalige Brauhaus Garmisch wurde im Jahr 1663 unter Bischof Herzog Albrecht Sigismund von Freising gegründet. Er nannte das Brauhaus „Hochfürstliches Brauhaus Garmisch“, es wurde eine Stätte altbayerischer Braukunst.
Im Jahr 1892 wurde die Brauerei dann umbenannt in "Werdenfelser Brauerei Georg Reiser & Co".
Im Jahr 1908 übernimmt der 1866 geborene Wolfgang Röhrl die hochfürstliche Brauerei und macht Sie über die Grenzen von Garmisch-Partenkirchen hinaus bekannt.
1956 erhielt die Brauerei ihren letzten Namen: "Brauhaus Garmisch".
Leider mußte die Brauerei in den 1970er Jahren geschlossen werden.
Das Wappen des ehemaligen Brauhaus Garmisch, welches bei der Gründung durch den Hochstift Freising verliehen wurde, kann man an der Außenfassade im rechten unteren Bereich sehen. Der Mohrenkopf im Wappen ist das ehemalige Wappen des Hochstift Freising, die übrigen Bereiche stellen andere herzogliche Ämter dar.

Bierstüberl

Das Bierstüberl ist der kleinste Gastraum des Bräustüberl. Es besitzt einen eher robusten Charakter und bietet Platz für 50 Personen.
Holzgetäfelte Wände, Tische aus Ahorn-Holz über 100 Jahre alt und Gewölbe mit Lüftl-Malereien geben diesem Gastraum einen einzigartigen Flair.
Ein über ein Jahrhundert alter Kachelofen und Leuchter aus Schmiedeeisen komplettieren diesen Raum, der zahlreiche Geschichten erzählen könnte.
Viele prominente Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, Sport oder Wirtschaft haben dieses Ambiente bereits genossen.
Im Bierstüberl befindet sich auch der traditionelle Stammtisch, an dem im Laufe der Zeitgeschichte schon so manche lustige Stunde verbracht wurde.


Restaurant

Das Restaurant ist ein Gastraum, der für größere Gesellschaften geeignet ist. Er kann exklusiv gemietet werden und bietet einen gehobenen bayerischen Flair. Das Restaurant bietet Platz für 80 Personen.
Holzgetäfelte Wände, Holzdecken in Kassettenform und ein über 200 Jahre alter Kachelofen aus handgebrannten Kacheln verleihen diesem Raum ein exklusives Ambiente. Die aus Eisen geschmiedeten Leuchter vollenden das stilvolle Gesamtbild.
In diesem Raum könnte man stundenlang verweilen und den Geschichten lauschen, die dieser zu erzählen hat. Eine unnachahmliche Stimmung entsteht, wenn die Sonnenstrahlen durch die großen Mosaikfenster dringen.
Das Gewölbe ist bemalt mit Szenen-Malereien von Heinrich Bickel. Diese zeigen u. a. die Übergabe des ersten Humpen Bier der neu gegründteten Brauerei an den Freisinger Fürstbischof Albert Sigismund im Jahr 1663, sowie das im Jahr 1902 abgebrannte alte Gebäude der Brauerei.
Das Restaurant bietet sich perfekt für Veranstaltungen, Versammlungen und Feierlichkeiten an.


Sommerzeit - das ist Biergartenzeit.

Im Biergarten des Bräustüberl kann man diese unverzichtbare Momente der Ruhe und Behaglichkeit genießen.
Was gibt es Schöneres, als sich an einem lauen Sommerabend mit Freunden zu treffen und den Tag mit einem erfrischenden Getränk ausklingen zu lassen?
Der Biergarten mit Blick auf das Wettersteingebirge befindet sich vor dem Haus auf der Terrasse. Er liegt unter zwei alten, schattenspendenden Kastanienbäumen und bietet Platz für 160 Personen.
Immer wieder gleitet der Blick unwillkürlich hoch zu der beeindruckenden Front-Fassade des Bräustüberls, mit seinen in Oberbayern einzigartigen Lüftl-Malereien von Heinrich Bickel.


Bühnensaal

Der Saal mit Theaterbühne ist für größere Gesellschaften oder für Veranstaltungen geeignet. Er kann für Veranstaltungen exklusiv gemietet werden.
Der Bühnensaal im 1.Stock bietet Platz für 90 Personen. Der zentrale Teil dieses Raumes ist die Theaterbühne. Diese Bühne ist auch die Heimat der Bräustüberl-BÜHNE. Hier finden auch die meisten kulturellen Veranstaltungen statt.
Malereien von Natur- und Jagdmotiven an den Wänden, Holzbalken an den Decken, holzgetäfelte Sitzbänke an der gesamten Seitenwand und eine rustikale Einrichtung verleihen diesem Raum einen typisch altbayerischen Charakter.
Hier spürt man richtig die oberbayerische Identität.

Das Bräustüberl - ein Drehort für Spielfilme.

Das Bräustüberl ist aufgrund seiner Einzigartigkeit natürlich ein Ort, auf den auch die Filmindustrie aufmerksam geworden ist.
So wurden im Bräustüberl schon öfters Szenen für Spielfilme gedreht. Meistens stammen diese Filme aus der Kategorie Heimatfilme.
So z.B. auch für den Alpenkrimi "Föhnlage" von 2011, einer Produktion des Bayerischen Rundfunks unter Regisseur Rainer Kaufmann, wurden einige wichtige Schlüssel-Szenen im Bräustüberl aufgenommen. Der Film auf Grundlage des gleichnamigen Buches des Garmischer Autors Jörg Maurer handelt in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung.



Soviel zum Bräustüberl Garmisch. Noch zu erwähnen wäre, dass auch die Speisen (und Getränke) so hervorragend sind, wie das Bräustüberl selbst.
Hier kann man sehr gut die bayerischen (und auch andere) Spezialitäten in gemütlicher und beeindruckender Atmosphäre genießen.

Vielleicht trifft man sich ja mal im Bräustüberl Garmisch, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle - bis bald.

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